Dienstag, 28. Mai 2019

11% bei der Europawahl vom 26.05.2019: Ein halbvolles oder ein halbleeres Glas für die AfD?



Wir wollen bestimmte Zustände in unserem Land massiv verändern: Wie viele Wählerstimmen brauchen wir dafür? Mit welchem Wahlergebnis können wir also zufrieden sein?

Samstag, 25. Mai 2019

Kommunikationsethik ist alternativlos - besonders für uns AfDler!


Immer wieder habe ich mich bei Facebook über bestimmte kommunikative Unarten geärgert. Die möchte ich hier auflisten, in der Hoffnung, sie wenigstens in unseren Reihen von AfDlern und AfD-Anhängern abzustellen.

Montag, 11. März 2019

Die AfD muss jetzt Attacke reiten!


 Was sind unsere Kernziele? Nach meinem Dafürhalten die Verhinderung von
  • Massenimmiggression und
  • Euro- bzw. EU-Transferunion.
Sowie
  • ein gewisser Rückbau der EU-Kompetenzen, die bereit allzu weit in Richtung EUdSSR vorangeschritten sind und
  • die Einführung direkter Demokratie auf Bundesebene.

Mittwoch, 14. November 2018

Affäre um Schweizer Spende für den AfD-Kreisverband Bodensee: Meine Re-Positionierung zur Verantwortung von Alice Weidel


Ursprünglich hatte ich mich mit aller Entschiedenheit auf die Seite von Alice Weidel geschlagen. Das war die Reaktion darauf, dass Ralf Özkara (geb. Helble), AfD-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg, einen Rücktritt von Frau Dr. Weidel für den Fall gefordert hatte, dass sich die Spende als illegal erweisen sollte. 

Donnerstag, 28. Juni 2018

Unsystematische Anmerkungen zum vorläufigen Antragsbuch zum AfD-Bundesparteitag in Augsburg

 
Am Samstag, 30.06. und Sonntag, 01.07.2018 wird in Augsburg ein Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) abgehalten. Das vorläufige Antragsbuch dazu ist online und öffentlich.
Ich selber bin kein Delegierter auf dem Parteitag; gleichwohl habe ich das pdf-Dokument (113 S. ohne Rechenschaftsbericht) gelesen und bringe nachfolgend meine Überlegungen dazu zu Papier.

Donnerstag, 29. Juni 2017

AfDeus Populusque Germanus


Als geborener und gebliebener Proletarier hege ich ein profundes Misstrauen gegen luftige Abstraktionen. Schon gar, wenn diese in politischen Debatten verwendet werden (ein Beispiel aus der aktuellen Debatte innerhalb der AfD wäre der Begriff "Realpolitik").
Für mich ist es ein Gebot nicht nur der Ehrlichkeit und Transparenz, sondern ganz besonders auch der diskursiven Effizienz, meine politischen Positionen ganz KONKRET zu formulieren.
Sozusagen "case law" vs. "Römisches Recht".

Meuthen macht Mindelheim munter. Systembüttel und Regimetölpel ohne Störungspotential.




 
Rechtsanwalt Christoph Maier, AfD-Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Ostallgäu (Wahlkreis 257 - Wikipedia), AfD-Vorsitzender Prof. Jörg Meuthen und Petr Bystron​, AfD-Landesvorsitzender Bayern beim Absingen der Nationalhymne.
Das war der Abschluss einer Wahlveranstaltung, die der AfD-Kreisverband Unterallgäu/Memmingen am Freitag, 23.06.2017, im "Forum Mindelheim" organisiert hatte.

 

Donnerstag, 15. Juni 2017

Thomas Tillschneiders patriotische Plattentektonik: Begriffsmagie ist keine Politik!


Hans-Thomas Tillschneider ist AfD-Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt. Außerdem (und, was sein innerparteiliches Wirken angeht, vor allem) Vorsitzender der Patriotischen Plattform. Deren Zweck besteht darin, die Partei auf den rechten Kurs zu bringen, und darunter verstehen deren Mitglieder eine scharf rechte Position. 
Daher ist Tillschneider am Pfingstmontag, den 05.06.2017, auch wieder einmal als Redner bei einer Veranstaltung der Dresdener Pegida ("Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" - Wikipedia) aufgetreten.
 
Dort wettert er gegen zwei Feinde:
  • die "Realos" (innerhalb und außerhalb der Partei) und
  • die "Globalisierer" (weltweit).

Zunächst aber zieht er innerparteilich vom Leder gegen
"die selbsternannten Strategen, die hin und her überlegen, wie man sich stellen und geben muss, damit man dieses Grüppchen und jene Klientel mobilisiert .....".

Freitag, 24. Februar 2017

Offener Brief von Schütze B. im letzten Glied an den AfD-Bundesvorstand: Kriegt die Kurve beim Höcke!


Kurzfassung:

Liebe Parteifreunde,

das von der Mehrheit des BuVo beschlossene Parteiausschlussverfahren halte ich (auch wenn ich Laie bin) juristisch für aussichtslos.

Gleichwohl kann es nicht sein, dass Björn Höcke immer wieder mit einer Entschuldigung durchkommt und wir parteiintern das Buch zuklappen. Die Wirkungen gewisser Äußerungen Höckes sind in weiten Kreisen der Öffentlichkeit nachhaltig verheerend; solche verbalen Eskapaden darf sich unsere AfD nicht länger bieten lassen.

Gleichfalls verheerend ist allerdings der Eindruck, den der Streit im Bundesvorstand um die (Nicht-)Verhängung von Sanktionen in der Öffentlichkeit hinterlässt. 

Mein Vorschlag wäre daher, dass
  1. der Antrag auf ein PAV gegen Höcke zurückgenommen, aber dafür
  2. eine offizielle Abmahnung nach § 7 Abs. 3 unserer Bundessatzung ausgesprochen wird. Mit dem Hinweis, dass ein neuerliches parteischädigendes Verhalten Höckes schärfere Sanktionen und ggf. einen Parteiausschluss zur Folge haben wird. 
Diese Volte macht allerdings nur dann Sinn, wenn auch die bisherigen Unterstützer Höckes im Bundesvorstand der Abmahnung zustimmen, also wenigstens nach außen hin der Eindruck der Einigkeit erweckt wird. 
In diesem Falle würde auch keine der beiden Seiten einen Gesichtsverlust erleiden, weil beide nachgegeben hätten.
Zeigt uns Mitgliedern, dass ihr echte POLITIKER seid. Auch wenn das häufig ein Schimpfwort ist: Taktische Flexibilität ist kein Charaktermangel, sondern eine in der Politik überlebensnotwendige Tugend.

Samstag, 8. Oktober 2016

Ist die Alternative für Deutschland (AfD) eine rechtspopulistische Partei?



Der Begriff "Rechtspopulismus" ist ein Kompositum, zusammengesetzt aus (politisch) "rechts(gerichtet)" und "Populismus".
Dass sich aus der Verbindung beider Begriffe kein Neubegriff ergibt, in welchem die beiden Einzelbegriffe ihre Identität verlieren und in der Kombination einen völlig neuen Sinn erhalten, zeigt sich bei einer Zerlegung sowie bei einer Neukombination der Komponenten in anderen Zusammenhängen:
  • Eine rechte Partei muss nicht populistisch sein und
  • Eine populistische Partei muss nicht rechts sein.
Die Frage ist damit, ob die AfD
  1. eine rechte (rechtsgerichtete) Partei ist und
  2. populistisch ist (d. h. populistisch argumentiert und agiert).

Mittwoch, 20. Juli 2016

Mittwoch, 13. Juli 2016

Gedeontenfaust, 3. Akt: Im inneren Burghof. Interpretation und Textauszüge.


Soweit es nicht gerade um ihre unmittelbaren materiellen Interessen geht, orientieren sich im Bereich der Politik die meisten Menschen wohl wie magnetisierte Eisenspäne: Nach vorgegebenen Loyalitäten und Einstellungen.

Samstag, 25. Juni 2016

Montag, 13. Juni 2016

Petry meets Petrus - und ich war (nicht) dabei!




 
Regen, Regen, Regen.
Für das Wetter in diesem Frühjahr müsste man den Heiligen Petrus auf Schadenersatz verklagen. (Vor einem US-Gericht natürlich; in Deutschland rentiert sich das nicht.)

Freitag, 10. Juni 2016

AfD-MdL Dr. Wolfgang Gedeon: Antisemitisch oder "alles halb so schlimm"?



Irgendwo in seinem 2-bändigen Werk "Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte" weist Oswald Spengler auf eine Diskrepanz hin zwischen unserer auf Dynamik ausgerichteten ("faustischen") Kultur einerseits und der Statik unserer Begrifflichkeiten bzw. überhaupt unseres begrifflichen Denkens andererseits.

In mancherlei Hinsicht denken und argumentieren wir immer noch so, als ob Begriffe (wie es Plato in seinem Höhlengleichnis dargestellt hat) eine objektive Existenz und damit einen unverrückbaren Inhalt hätten, welchen man nur eifrig erforschen müsste, um das Wahre, Schöne und Gute zu finden.

Vorliegend geht es um den Vorwurf (und damit zugleich um den Begriff) des Antisemitismus, der gegen den AfD-Mandatsträger und 1. Sprecher des Kreisverbands Konstanz, Dr. med. Wolfgang Gedeon erhoben wird.
Auch beim Antisemitismus ringt die Menschheit um die "richtige" Definition; entsprechend stellt sich für die Alternative für Deutschland bzw. zunächst einmal die Stuttgarter Landtagsfraktion der AfD die Frage, ob Dr. Gedeon als Antisemit einzustufen ist oder nicht.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Tillschneider tobt: 'Brinkmann schreibt Unsinn aus unredlichen Motiven'


Unter der Überschrift "Guderian statt Maginot: Wider den Schrebergarten-Identitarismus der Tillschneider-Truppe!" hatte ich die Positionierung des Islamwissenschaftlers und AfD-Parteifreundes (und mittlerweile MdL in Sachsen-Anhalt) Dr. Hans-Thomas Tillschneider zum Umgang mit dem Islam angegriffen. Den Text hatte ich am 22.05.2016 in meinem (AfD-spezifischen) BlockiBlockerBlog eingestellt, am 24.05. wurde er auch auf der Webseite "JouWatch" veröffentlicht.
Dazu hat Tillschneider am 24.05.2016 eine Replik auf der Seite der Patriotischen Plattform publiziert: "Weder Islamisierung noch Amerikanisierung! – Eine Replik auf Burkhardt Brinkmanns Streitschrift gegen die “Tillschneider-Truppe” "
 

Sonntag, 22. Mai 2016

Guderian statt Maginot: Wider den Schrebergarten-Identitarismus der Tillschneider-Truppe!


Das Leben ist kein Ponyhof: Was nicht mehr wachsen will, muss weichen.

Die Natur kennt, auf Dauer jedenfalls, keine Schrebergärten für kulturelle Nesthocker.
Völker und Kulturen, die glauben, sich zurücklehnen zu können, werden früher oder später von dynamischeren Konkurrenten verdrängt: Gewaltsam durch Krieg, oder friedlich durch religiöse oder zivilisatorische Missionierung.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Jesus jagte die Wechsler aus dem Tempel - Weidel will sie wieder holen: Wider den Geldsystemfetischismus in der AfD


Am Rande des Stuttgarter Programmparteitages unserer AfD wurden Freiexemplare der Wochenzeitschrift "Junge Freiheit" verteilt, und zwar die Ausgabe Nr. 18/16 [2016] vom 29.04.2016. Unter der Überschrift " 'Dieser Parteitag wird spannend!' " (Untertitel: "Alice Weidel leitete die Bundesprogrammkommission der AfD. Nun hofft sie in Stuttgart auf einen neuen Aufbruch für die Partei.")
Unter anderem nimmt Alice Weidel dort kritisch zum Geldsystem Stellung.

Samstag, 7. Mai 2016

AfD und NATO: Patriautismus ist das Gegenteil von Patriotismus!



Vor das Kloster Monte Cassino hatten die Götter die Stadt gesetzt. Die erst mussten die von Süden andrängenden Alliierten erobern, wenn sie den Klosterberg erstürmen wollten. Ein vorbereitendes Bombardement verwandelte den Ort in einen rauchenden Trümmerhaufen; die Angreifer glaubten, leichtes Spiel zu haben. Doch aus den gräulichen Ruinen erhoben sich feldgraue Soldaten und leisteten erbitterten Widerstand: Letztlich vergeblich. Die deutschen Kriegsgefangenen wurden nicht auf die Rheinwiesen verbracht (wäre ja auch etwas weit gewesen), sondern von alliierten Militärpsychologen untersucht. Welche überhaupt nicht begreifen konnten, wie Menschen ein derartiges Bombardement in völliger geistiger Gesundheit überstehen konnten.

Freitag, 6. Mai 2016

Blick zurück aus dem Jahr 2016 auf die AfD-Anfänge 2013



Am Samstag, 06.04.2013, hielten wir unser erstes lokales AfD-Treffen in Kaufbeuren ab. Das war ein informelles Kennenlern-Treffen. Organisiert hatte ich es mit Hilfe von Parteifreunden aus Kaufbeuren, weil ich ursprünglich von Wolf-Joachim Schünemann als Kreisbeauftragter eingesetzt worden war. [Bald darauf wurde ich von lokalen Akteuren mit einer Intrige hinterrücks abgesetzt. Was gar nicht nötig gewesen wäre, denn ich hätte den Posten auch gerne freiwillig abgegeben. Der Strippenzieher, der mich vielleicht als Hindernis für seinen auf das ganze Allgäu (und hauptsächlich wohl auf ein Landtagsmandat) gerichteten Macht- und Postenanspruch ansah, ist längst nicht mehr dabei; sein Helfer - ein Politologiestudent - und der damals eingesetzte neue Gründungsbeauftragte auch nicht mehr.]