Vorbemerkung:
Mein Blogpost “Von
Prätendenten und Inkumbenten, Germemmen und Steakholdern, Fächer-Rente und
Rückkopplungsschleifen. Und von der Opa-Challenge” ist saulang: In
meiner Formatierung als Word-Dokument über 60 S. Er behandelt eine breite Themenpalette,
bildet jedoch aus gutem Grund eine Einheit. (Wer ihn gelesen hat weiß, warum.
Wer das noch nicht getan hat, sollte es nachholen. 😎)
Trotzdem lassen sich viele
Themenkomplexe auch einzeln erörtern. Daher habe ich ihn jetzt „zerhackt“ und
stelle (nicht unbedingt in derselben Reihenfolge wie im Gesamttext)
verschiedene Teile jetzt separat online. In einigen Fällen habe ich den Text
gegenüber dem Gesamtdokument leicht verändert.
Auch unsere AfD hat ihre
"incumbents" (welchen
Begriff ich hier mit "Inkumbenten" beherzt germanisiere), d. h.
"Amtsinhaber" von Posten und Mandanten einerseits. Und andererseits hat
sie ihre Prätendenten, welche Ämter (oder gelegentlich auch Einfluss jenseits
ihrer Ämter) anstreben.
Da ist z. B. jener strahlende
Heros, der kürzlich unserem AfD-Bundesvorstand wegen dessen Bemühen, eine Rechtsaußen-Fürstin
aus der Partei auszuschließen, unter Beschuss genommen hat. Und seinen
Anhängern "garantieren" zu
müssen, dürfen und können glaubte, dass der BuVo "in dieser
Zusammensetzung nicht wiedergewählt" werde (Zitat z. B. hier). Wie
ich an anderer Stelle näher ausgeführt habe, ging es konkret um das vom BuVo betriebene
Parteiausschlussverfahren (PAV) gegen Doris Fürstin von Sayn-Wittgenstein (zu
dieser vgl. meinen Blott vom 01.12.2018), derzeit wieder AfD-Landesvorsitzende in
Schleswig-Holstein. (Die Intervention des Prätendenten ist insoweit
verständlich, als er der "Rädelsführer" hinter ihrer
Überraschungskandidatur für den AfD-Bundesvorsitz war.